Wettkampf

Die alten Meister sagten das alle Kunst am Manne geprüft werden müsse. In diesem Sinne bietet uns der Wettkampf die Möglichkeit erlernte Techniken unter (fast) Realbedingungen auszuprobieren. Ein Schiedsrichter bestimmt wie lange ein Kampf geht. Ein Regelwerk bestimmt Trefferzonen. Gibt bestimmten Techniken dadurch Vorteile oder lässt andere gar nicht zu. Eine abgegrenzte Kampffläche bietet Übersichtlichkeit. So gesehen kann der Wettkampf jeweils nur bestimmte Bereiche eines realen ernsthaften Kampfes widerspiegeln. Und sollte auch so verstanden werden. Wird der Wettkampf zum Selbstzweck, geht die Essenz der Kampfkunst verloren. Ein Regelwerk sollte deshalb nur für den jeweiligen Kampf gelten und auf das Können der jeweiligen Kontrahenten abgestimmt sein. Das ist unser Verständniss von Wettkampf und das unserer Partner von Kunst des Fechtens.

Ansonsten ist jeder Wettkampf auch ein großartiges Ereigniss. Vor Allem der sportliche Aspekt sollte honoriert werden. Während eine echte ernsthafte Auseinandersetzung meist sehr schnell wieder beendet ist, wird in einem Wettkampf auf Punkte, Runden und Rundenzeiten gefochten. Das ist vergleichweiße viel anstrengender. Daher, auch wenn der Wettkampf nur eine Simulation eines Ernstkampfes ist, bedeutet es gleichwohl ein genauso intensives Training.

Johann Georg Pascha Tunier 2017

ein Video zum Wettkampf gibt es hier

JGP Tunier Viertelfinale

JGP Tunier Finale

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