Ernstkampf

Das Kampfsystem welches die Meister im 14. und 15. Jhd. entwickelt haben, beruht auf dem Wissen der echten und ernsthaften Auseinandersetzung mit einem Gegner. In den bebilderten Handschriften z.B. von Fechtmeister Hans Thalhoffer, finden wir Abbildungen eines Gerichtskampfes auf dem im Hintergrund Särge dargestellt sind. Hans Thalhoffer sagt von sich das er selber des öfteren in den Schranken stand. Der italienische Meister Fiore die Libri musste sich mehrmals gegen andere Meister seiner Zeit behaupten. Im Vorwort seiner Fechthandschrift schreibt er das er 100mal lieber in einen Turnier fechtet, als mit scharfer Waffe auf der Straße.

Wir können davon ausgehen das die alten Fechtmeister etwas von Kampf verstanden. Und schlussfolgernd daraus können wir darauf vertrauen das ihr Kampfsystem effektiv war. In realen Gefechten erprobt. Wie ja auch die Meister selber sagen das alle Kunst am Mann geprüft werden muss.

Demzufolge verstehen wir auch den Begriff „Fechten“ auch in seiner ursprünglichen Bedeutung, nämlich der ernsthaften Auseinandersetzung. Das bedeutet eben nicht nur die Handhabung mit dem Schwert, sondern u.a. auch das Training im Ringen, mit dem Dolch, dem Stock. So wie es die alten Meister auch beschreiben.

Zum Training im Ernstkampf gehört auch der Umgang mit dem scharfen Schwert.

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