wirf ihm den Ort ins Gesicht …

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Da doch immer mal wieder und gerade in letzter Zeit die Frage aufkam wie man den nun mit dem Schwert schlagen soll. Wobei schlagen vielleicht schon das „falsche“ Wort ist. Die Meister geben uns die Empfehlung …“ wirf ihm den Ort ins Gesicht“… und an anderer Stelle … „alle Kunst besteht darin mit jedem Schlag ins Hängen zu schlagen“… . Nach meinem Verständniss entsteht daraus ein Schlag nach Vorne in eine potenzielle Stichbedrohung. Auch wenn der taktische Vorteil darin besteht auf oder über die Klinge des anderen zu kommen, bleibt es doch ein Schlag nach Vorne und gar nicht so sehr von Oben nach Unten.

Was ich nun mache ist das ich mit meiner rechten Hand idealerweise direkt nach vorne schlage. Ähnlich dem Punch eines Boxers. Simultan ziehe ich mit der linken Hand am Knauf. Im Idealfall sind in einem Moment beide Bewegungen beendet und der Ort ist ausgerichtet.

Um möglichst kraftsparend zu schlagen sollte sich der Schwerpunkt (markierte Stelle kurz über dem Parier) auf einer Linie zum Gegener bewegen. Am Ende hat der Ort (markierte Schwertspitze) eben diese Linie erreicht und bleibt dort stehen. Im Idealfall 🙂

Bilder: Philipp Mühlmann. vielen Dank für das Experiment

 

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