Two Swords

Ohne Wissen fehlt dem Können der Fokus. Ohne Können fehlt der Kraft der Ansatzpunkt, und ohne Kraft kann Wissen nicht angewandt werden.“

Kraft, Wissen, Technik. Das Eine bedingt das Andere und kann wiederum ohne das Dritte nicht funktionieren. Der Leibarzt Alexander des Großen formulierte dieses Prinzip in den zwei einfachen Sätzen. Dieses ist übertragbar auf jede Kampfkunst. Ob man für eine Vorstellung, ein Theaterstück, auf einen Wettkampf oder auf ein privates Duell hin trainiert, die grundlegende Gesetzmäßigkeit bleibt erhalten. Ein Theaterstück was nur mit Techniken brillieren möchte, wird lächerlich wirken, wenn sie nicht gleichzeitig kraftvoll geführt werden. Kraftvolle Bewegungen wirken dumm, wenn sie nicht im richtigen Moment eingesetzt werden. Eine Darbietung die das nicht beherzigt, wird auch auf Laien höchstens amüsierend wirken.

Two Swords befasst sich mit der europäischen Schwertkunst des ausgehenden Mittelalters. Überwiegend mit dem Langschwert -auch Einhalbhänder genannt. Mein Anliegen ist es, ein ausgewogenes Verhältnis von Kraft, Wissen und Technik zu erarbeiten und anzuwenden. Es ist gleichermaßen gewinnbringend für Einsteiger, die zum ersten Mal ein Schwert in den Händen halten, wie auch für Fortgeschrittenen die sich weiter entwickeln möchten. Einer Schaukampf- Gruppe die an einer Vorstellung arbeitet, kann Two Swords mehr Authentizität verleihen, so dass ihre Darbietung dynamischer wirkt.

Ein regelmäßiges Training führt zu einer ausgewogenen Fitness, einem gutem Balancegefühl, fördert motorische Fähigkeiten und lässt deinen eigenen Körper intensiver wahrnehmen.